Legasthenie

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Legasthenie erkennen - Diagnose und Therapie bei Mag. Evelin Harfmann im Bezirk Mödling

Ein Test und ein umfangreiches Diagnosegespräch stellen die Ursachen von Lernproblemen fest.

Was versteht man unter Legasthenie?

Als Legasthenie bezeichnet man eine spezielle Lese-Rechtschreibproblematik, die genetisch bedingt und nicht auf mangelnde Intelligenz oder Lernbereitschaft zurückzuführen ist. Das heißt, das legasthene Kind hat eine andere Wahrnehmung, die es am richtigen Lesen und Schreiben hindert. Im Umgang mit Buchstaben kommt es zu einer zeitweisen Unaufmerksamkeit und dadurch zu Wahrnehmungsfehlern. Das Schreiben und Lesen einfach nur vermehrt zu üben, führt bei einer Legasthenie nicht zum gewünschten Erfolg. Eine Lese­-Rechtschreibschwäche ist im Gegensatz dazu erworben und kann durch bestimmte Ereignisse im Leben des Kindes hervorgerufen werden. Ihr kann durch vermehrtes Lesen und Schreiben entgegengewirkt wer­den.

Hat mein Kind Legasthenie?

Bei einer Legasthenie zeigen Kinder häufig folgende Symptome:

Anzeichen im Vorschulalter:

  • Das Kind hatte keine oder nur eine verkürzte Krabbelphase.

  • Die Körperkoordination ist schlecht.

  • Das Kind hat Probleme beim Spracherwerb und Reimen: Es hat Schwierigkeiten, sich Farben, Richtungsanweisungen, Lieder, Gedichte, Reihenfolgen usw. zu merken.

  • Das Kind hat kein Interesse am Erlernen von Buchstaben und Wörtern.

Anzeichen im Schulalter:

  • Das Kind erlernt das Schreiben und Lesen nur langsam.

  • Das Kind ist bei der Arbeit mit Buchstaben leicht abgelenkt.

  • Das Kind macht häufig Fehler, wobei ein Wort in einem Text einmal richtig und einmal falsch geschrieben werden kann.

  • Durch vermehrtes Üben kommt es zu keiner Verminderung der Fehleranzahl.

  • Das Kind ermüdet schnell.

  • Das Kind hat scheinbare Seh- und Hörprobleme.

  • Die Körperhaltung ist verkrampft.

  • Das Schriftbild ist unleserlich.

  • Das Lesen geht nur stockend und langsam vor sich.

  • Das Kind hat Probleme beim Erlernen von Fremdsprachen.

Was ist zu tun?

Mit Ihrem Verdacht auf Legasthenie sollten Sie sich frühzeitig an Experten wenden. Je früher die Problematik erkannt und darauf entsprechend reagiert wird, desto bes­ser und schneller erfolgreich wird die Förderung sein. Wird eine Legasthenie festgestellt, sollten Sie auf keinen Fall abwarten, denn die Probleme vergehen leider nicht ohne gezielte individuelle In­terventionen.


Denn ohne einer entsprechenden Förderung werden die Leistungen trotz großer Anstrengung seitens der Kinder und der Eltern immer schlechter und die Hausübungssituation ist sehr an­gespannt. Probleme beim Lesen und Schreiben wirken sich im Laufe der Zeit zwangsläufig auch auf die Leistungen in allen anderen Fächern, auf das Selbst­wertgefühl und auf das Verhalten des Kindes aus.


Bei der Förderung eines legasthenen Menschen ge­nügt es nicht, nur im Schreib- und Lesebereich zu arbeiten, sondern man muss unbedingt eine Schärfung der für das Schreiben und Lesen benötigten Sinneswahrnehmungen und eine Verbesserung der Aufmerksamkeit anstreben.


Die Trainingsstunden finden in der Regel wöchent­lich zu einem fixen Zeitpunkt statt. Es werden Übun­gen zur Aufmerksamkeitsverbesserung, zu den jeweils betroffenen Wahrnehmungsbereichen und zu den einzelnen Bereichen der Rechtschreibung durchgeführt. Die Eltern erhalten zudem eine Anlei­tung für das häusliche Training.


Mein Training zielt auf eine kontinuierliche Verbesserung des Lesens und Schreibens ab. Die systemati­sche Erarbeitung der Rechtschreibschwerpunkte hilft Schülerinnen und Schülern, bewusst zu schreiben und ein Rechtschreibgewissen zu entwickeln. Durch Erfolgserlebnisse verbessern sich auch die Motiva­tion und das Selbstvertrauen.